• Michaela Kühn

Methodenkoffer: 5 Warum

"Gib uns doch mal eine Liste Deiner Lieblingswerkzeuge." oder "Mit welcher Technik würdest du das denn machen, wenn Du an meiner Stelle wärst?" Diese Fragen höre ich häufiger. In der Tat, ich habe ein paar Lieblingswerkzeuge, die ich gerne und häufig verwende, manchmal sogar, ohne darüber nachzudenken.


Eine dieser Techniken ist die 5-Why (5 Warum) Fragen-Straße. Ziel ist es, den Fragensteller anzuholen. Voraussetzung, ich muss zuhören und darf nicht sofort nach einer Lösung in meinem Kopf suchen. Durch Zuhören kann ich mich fokussieren. Der Fokus liegt auf der Problembeschreibung und damit sind wir beim ersten Warum. Ich höre zu, stelle mit Hilfe des "aktiven Zuhörens" und des "kontrollierten Dialog" sicher, dass ich alles richtig verstanden habe und vertiefe meine nächste Frage. Das mache ich bei allen Antworten. Damit schaffe ich es, dass der Redner sich auf seine Fragestellung konzentrieren kann und diese in Ruhe durchdenken kann.


Wir brauchen nicht immer 5-Warums, es müssen auch nicht explizit nur Warum-Fragen sein. Wir haben ausreichende und vielfältige Frage, wie: Wer, Warum Weshalb und andere. Wichtig ist hier: Wir wollen, dass der Redner sich fokussiert, weil wir das Problem verstehen möchten. So hat schon der Erfinder dieser Methode, Toyoda Sakichi, agiert. Sein Motto, wenn du ein Problem entdeckst, dann suche nach der Ursache, damit Du dieses Problem abstellen kannst.


Zum Schluss:


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