• Michaela Kühn

Visueller Beitrag: Unnötiges Grauen in der Ukraine Teil 1 - Bilder 1 - 5

Damit hat alles angefangen. Meine Sprachlosigkeit, Wut, mein Entsetzen und auch ein Teil Angst waren der Auslöser für das erste Bild in meinem Status. Die Reaktionen haben mich darin bestärkt einfach weiter zu machen und nach den Bildern in meiner Seele zu suchen. Seit dem ersten Kriegstag visualisiere ich jeden Tag einen Gedanken und stelle diesen in meinem Status, in Instagram und auf LinkedIn. Als Tochter einer Mutter, die im zweiten Weltkrieg vor den Russen gerannt ist, als Enkelin einer Großmutter, die mit dem Planwagen ihre Kinder in Sicherheit brachte, als Nichte von Tanten und Onkeln, die sich nach dem Krieg dick gegessen haben, also Nachfahrin einer Reihe von Schicksalen, die mit Verlust, Angst, Hunger, Bomben, Verlust, Versäumnissen und Verdrängen groß geworden ist, macht mich dieser Krieg zu ungemein sprachlos. Ich hätte nie gedacht, dass im 21. Jahrhundert ein kleiner beleidigter Mann ein ganzes Land ins Verderben schicken kann und das auch noch so, wie im Mittelalter. Einfach auf Menschen, Häuser, Felder und Tiere schießen. Einfach einen Flächenbrand legen.








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